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Lokomotiven

Hier stelle ich Berichte über Lokomotivmodelle "just out of the box" ein. Im Bereich "Modellbau" finden sich Beiträge zu weiteren Lokomotiv-Modellen, die allerdings Änderungen über sich ergehen lassen mussten.

Das Seitenmenü verweist auch auf Umbauten und Digitalisierungen, alles geordnet nach Baureihe und Loknummer.

In der Platin-Digital-Startpackung wurde noch vor dem Roco Konkurs die Vorserien-V200 in der DB-Ausführung des BW Nürnberg im Jahr 1965 geliefert.

V200 002 DB Museum 31.5.04 Puttgarden

Die Lok hat eine Digitalsteuerung und einen Soundchip. Der Sound ist sehr realistisch, jedoch etwas gedämpfter als im VT 11.5, da im Dach keine Öffnung ist.

PIKO lieferte die zweite Auflage der V200/220 der Deutschen Bundesbahn in H0 wiederum als "Expert"-Modell zu einem derzeit konkurrenzlosen Preis. Ab Juni 1015 ist zusätzlich eine späte Epoche IIIb-Variante in der F-Zug-Packung "F17F18 Germania" als DV V200 036 verfügbar. Auch die stärkere Version V200.1 ist seit 2016 von PIKO in vergleichbarer Ausführung und gleicher Technik ausgeliefert.

PIKO V200 050 Neuheit 2013

Das Vorbild, einst Sinnbild für die moderne Nachkriegseisenbahn der Bundesrepublik und eine der wenigen erfolgreichen Diesellokomotiven mit diesel-hydraulischem Antrieb, war stets in den Programmen der Modellbahnhersteller zu finden. Politisch brisant war wohl in der DDR die Nachbildung der "kapitalistischen" Lok durch Gützold. In der Tradition dieses Modells muss man natürlich auch die aktuelle PIKO-Neuheit sehen.

Piko V200 124
Piko V200 124

Ausgeliefert wurde die modernere "große Schwester" der V200, die V200.1. Da es im Netzt bereits ein aussagekräftiges Hersteller-Video gibt, dem ich nichts hinzuzufügen habe, erspare ich mir die eigene Arbeit und biete nur den Link:

Video-Vorstellung PIKO V200.1 H0

Nun stehen sie hier nebeneinander, die V200 035 (mit dem Monstermotor und der wunderbaren Riesenschwungmasse) aus den 80ern und die V200 052 aus 2010. Beide Vorbilder wurden bei Krauss-Maffei gebaut.

Diesel-Triebwagen mit Stangenantrieb wurden um 1928 von der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft für den schnellen Regionalverkehr auf wenig frequentierten Strecken beschafft. Einige Fahrzeuge überstanden den Krieg. Dazu gehörte der in Wismar 1928 gebaute VT 858, bei der DB zunächst als VT 62 903 und nach einem Motorumbau ab 1952 als VT 62 904 bezeichnete Triebwagen. Am 7.9.1957 wurde der Triebwagen nach einem Schaden in Braunschweig abgestellt und ausgemustert.

VT 62 904 Liliput-Bachmann
VT 62 904 Liliput-Bachmann

   
© Will Berghoff 2013
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